AGB der Einhorn Apotheke Bad Windsheim
Stand vom 3. Oktober 2026
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Einhorn-Apotheke Bad Windsheim – Dr. Philipp Hohnstein e.K.
Marktplatz 3, 91438 Bad Windsheim | Tel. 09841 2074 | cannabis-einhorn@patriamed.de
Geltungsbereich und Vertragspartner
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge, Lieferungen und sonstigen Leistungen zwischen der Einhorn-Apotheke Bad Windsheim – Dr. Philipp Hohnstein e.K., Marktplatz 3, 91438 Bad Windsheim (nachfolgend „Apotheke“), und ihren Kunden über die Webseiten der Apotheke sowie über digitale Plattformen, auf denen die Apotheke Produkte oder pharmazeutische Leistungen anbietet.
Das Angebot richtet sich ausschließlich an volljährige Verbraucher im Sinne des § 13 BGB mit Wohnsitz und Lieferadresse in Deutschland. Unternehmer im Sinne des § 14 BGB sind ausgeschlossen, soweit nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde. Für minderjährige Patienten können deren Erziehungsberechtigte Bestellungen aufgeben. Ein entsprechender Nachweis ist zu erbringen.
Als „Angebot“ wird in diesen AGB die an den Kunden gerichtete Erklärung der Apotheke bezeichnet, die darin aufgeführten Produkte zu den angegebenen Preisen und Bedingungen zu liefern. Das Angebot enthält insbesondere Angaben zu Produkt, Menge, Preis, etwaigen Versandkosten und Zahlungsbedingungen. Die Preisbildung erfolgt unter Beachtung der jeweils anwendbaren gesetzlichen Preisvorschriften. Die Bezeichnung „Angebot“ bedeutet weder einen Preisnachlass noch die Verhandelbarkeit der ausgewiesenen Preise.
Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn die Apotheke ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
Die Apotheke verfügt über die für ihren Betrieb und den Versandhandel erforderlichen behördlichen Erlaubnisse.
Nutzung der Webseite, Registrierung und Kundenkonto
Die Nutzung der Webseiten ist grundsätzlich ohne Registrierung möglich. Für einzelne Funktionen, insbesondere Reservierungen oder Bestellungen, kann ein Kundenkonto erforderlich sein.
Die Registrierung ist nur volljährigen natürlichen Personen gestattet, die als Verbraucher handeln. Ein Anspruch auf Registrierung oder dauerhafte Nutzung der Plattform besteht nicht.
Bei der Registrierung sind vollständige und wahrheitsgemäße Angaben zu machen. Zugangsdaten sind geheim zu halten und dürfen nicht an Dritte weitergegeben werden. Ein unbefugter Zugriff ist der Apotheke unverzüglich mitzuteilen.
Mehrfachregistrierungen sind nicht gestattet.
Vertragsgegenstand und Voraussetzungen der Arzneimittelabgabe
Vertragsgegenstand ist insbesondere der Verkauf von Arzneimitteln, darunter verschreibungspflichtige und medizinisches Cannabis, sowie gegebenenfalls weitere verkehrsfähige Produkte.
Verschreibungspflichtige Arzneimittel werden ausschließlich auf Grundlage einer gültigen ärztlichen Verordnung und unter Beachtung der apotheken- und arzneimittelrechtlichen Vorgaben abgegeben. Das Rezept muss der Apotheke über einen jeweils zulässigen Übermittlungsweg zugehen. Zulässige Übermittlungswege sind: Physisches Rezept per Post, Elektronisches Rezept direkt vom Arzt oder als deutsches E-Rezept.
Der Kunde ist verpflichtet, alle für die sichere und ordnungsgemäße Arzneimittelabgabe erforderlichen Angaben vollständig und wahrheitsgemäß zu machen.
Vertragsschluss, Angebote, Rezeptabgleich und Stornierung
Die Präsentation von Produkten auf der Webseite oder auf externen Vergleichsportalen stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine unverbindliche Produktinformation beziehungsweise eine Aufforderung zur Abgabe einer Bestellung.
Der Kunde kann eine Bestellung über den Online-Shop aufgeben oder nach Prüfung seiner Angaben ein individuelles Angebot der Apotheke erhalten. Soweit im Angebot vorgesehen, kann zwischen Versand und Abholung gewählt werden.
Individuelle Angebote der Apotheke sind ab Erstellung sieben Kalendertage gültig. Erfolgt innerhalb dieser Frist keine Rückmeldung beziehungsweise keine im Angebot vorgesehene Annahme oder Zahlung, verfällt das Angebot. Die zugehörige Reservierung oder Bestellung kann durch die Apotheke ohne weitere Mitteilung storniert werden.
Mit der im individuellen Angebot vorgesehenen Zahlung bestätigt der Kunde dessen Annahme und veranlasst die abschließende Prüfung durch die Apotheke. Der Vertrag kommt – abhängig vom jeweils beschriebenen Bestellablauf und bei verschreibungspflichtigen Arzneimitteln erst nach erfolgreicher Rezeptprüfung – durch ausdrückliche Annahme der Apotheke, durch Versand- oder Abholbestätigung oder durch Auslieferung der Ware zustande. Eine automatisch versandte Eingangs- oder Zahlungsbestätigung stellt noch keine Vertragsannahme dar.
Die Bestellung von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln inklusive medizinischem Cannabis erfolgt unter dem Vorbehalt der Übereinstimmung mit der ärztlichen Verordnung. Weicht das eingereichte Rezept hinsichtlich Produktbezeichnung, Sorte oder Menge von der zuvor aufgegebenen Bestellung ab, kann die Apotheke die Bestellung nach pharmazeutischer Prüfung anpassen, eine Klärung mit der verschreibenden Praxis veranlassen oder die Bestellung stornieren. Mit Einreichung der Verordnung erklärt sich der Kunde damit einverstanden, dass die Apotheke die verschreibende Praxis zur erforderlichen Klärung kontaktiert, so dies zur Sicherung der korrekten Versorgung erforderlich ist. Bei Änderung von Produkt, Menge oder Preis, unterbreitet die Apotheke ein angepasstes Angebot.
Offene Bestellungen können durch die Apotheke storniert werden, wenn vierzehn Kalendertage nach Eingang der Bestellung mindestens eine erforderliche Voraussetzung – Rezept oder Zahlung – noch fehlt. Bereits eingegangene Zahlungen werden nach der Stornierung über den ursprünglichen Zahlungsweg erstattet, soweit keine wirksam vereinbarte Bearbeitungsgebühr anfällt.
Ist ein bestelltes Arzneimittel nicht verfügbar oder ergibt die Rezeptprüfung Änderungsbedarf, kann die Apotheke die Bestellung ablehnen, Änderungen vorschlagen oder – soweit pharmazeutisch und rechtlich zulässig – geeignete Alternativen anbieten. Das jeweilige Angebot ist vom Kunden sorgfältig zu prüfen.
Änderungswünsche, insbesondere zu Produkten, Versandart oder Lieferadresse, sind dem Support unverzüglich schriftlich z.B. per Email mitzuteilen. Die im Angebot oder in der Bestellbestätigung angegebene Lieferadresse ist vom Kunden vor Annahme beziehungsweise Zahlung zu überprüfen. Kosten die durch verspätete Meldung entstehen trägt der Kunde.
Besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht oder sonstiges gesetzliches Recht zur Lösung vom Vertrag, ist eine Stornierung auf Kundenwunsch nur im Einvernehmen mit der Apotheke möglich.
Hat die Apotheke nach Vertragsschluss und auf Grundlage einer geprüften gültigen Verordnung bereits mit der individuellen Herstellung des bestellten Rezepturarzneimittels begonnen, kann sie dem Kunden eine freiwillige Aufhebung des Vertrags gegen Zahlung eines Betrags von bis zu 25,00 Euro anbieten. Die Apotheke teilt dem Kunden diesen Betrag vor Abschluss der Aufhebungsvereinbarung mit. Die Vertragsaufhebung und die Zahlungspflicht bedürfen der ausdrücklichen Zustimmung des Kunden.
Bei vereinbarter Vertragsaufhebung werden bereits geleistete Zahlungen abzüglich des vereinbarten Betrags erstattet. Mit diesem Betrag sind sämtliche Ansprüche der Apotheke wegen der vereinbarten Vertragsaufhebung abgegolten.
Gesetzliche Widerrufsrechte, Rechte wegen Mängeln sowie sonstige gesetzliche Rechte zur Lösung vom Vertrag bleiben unberührt. Für deren berechtigte Ausübung wird der Betrag nicht erhoben.
Preise und Zahlungsbedingungen
Es gelten die im angenommenen Angebot beziehungsweise bei Vertragsschluss ausgewiesenen Preise einschließlich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Zusätzlich anfallende Versandkosten werden vor Vertragsschluss angegeben.
Abhängig vom jeweiligen Bestellablauf können insbesondere folgende Zahlungsarten angeboten werden:
PayPal
Vorkasse per Überweisung
Barzahlung bei Abholung
Kartenzahlung bei Abholung
weitere im Bestellablauf ausdrücklich angebotene Zahlungsarten
Die Zahlung ist innerhalb der im Angebot genannten Frist zu leisten. Die Apotheke kann einzelne Zahlungsarten im konkreten Fall ausschließen.
Erstattungen erfolgen grundsätzlich über denselben Zahlungsweg, der für die ursprüngliche Zahlung verwendet wurde.
Fällige Forderungen können nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften an einen Dienstleister zur Debitorenbuchhaltung oder zum Inkasso übergeben werden.
Lieferung und Versand
Die Lieferung erfolgt ausschließlich innerhalb Deutschlands an die vom Kunden angegebene und von der Apotheke bestätigte Lieferadresse.
Der Versand erfolgt grundsätzlich als versichertes Paket mit persönlicher Übergabe. Soweit gesetzlich oder aufgrund der gewählten Versandart erforderlich, kann die Übergabe von einer Identitäts- oder Altersprüfung abhängig gemacht werden.
Ein Versand ist an die bestätigte Lieferadresse oder – soweit im Angebot freigegeben – an eine Postfiliale möglich. Der Versand an Packstationen ist ausgeschlossen. Ablagegenehmigungen und Wunsch-Abstellorte werden nicht berücksichtigt.
Die Apotheke versendet in der Regel innerhalb von zwei Werktagen, nachdem das Rezept ordnungsgemäß eingegangen, geprüft, die Zahlung verbucht und die Ware verfügbar ist. Bei Rezepturarzneimitteln, medizinischem Cannabis, Lieferengpässen oder erforderlichen Rückfragen können längere Bearbeitungs- und Lieferzeiten entstehen.
Der Versand kann ab einem gewissen Wahrenwert oder Warenmenge für den Kunden Versandkostenfrei erfolgen. Es gelten die Angaben im Angebot. Zusätzliche Versandkosten welche nicht aufgrund gesetzliche Widerrufsrechte, Rechte wegen Mängeln sowie sonstige gesetzliche Rechte entstehen, hat der Kunde zu tragen.
Abholung
Anstelle des Versands kann – soweit angeboten – die Abholung in der Apotheke gewählt werden.
Die Ware ist erst nach Erhalt einer Abholbestätigung abholbereit. Ohne Abholbestätigung besteht kein Anspruch auf sofortige Herausgabe.
Bei der Abholung kann die Vorlage eines gültigen amtlichen Ausweisdokuments verlangt werden.
Gefahrübergang und äußerlich beschädigte Pakete
Bei Verbrauchern geht die Gefahr des zufälligen Untergangs oder der zufälligen Verschlechterung grundsätzlich erst mit Übergabe der Ware an den Kunden oder an einen von ihm benannten empfangsberechtigten Dritten über. Die gesetzlichen Sonderfälle bleiben unberührt.
Der Kunde wird ausdrücklich gebeten, ein Paket, das bei der Übergabe äußerlich erkennbar beschädigt, geöffnet, nachverklebt oder unvollständig erscheint, nicht anzunehmen und die Annahme zu verweigern. Die Beschädigung sollte nach Möglichkeit durch den Zusteller dokumentiert und zusätzlich fotografisch festgehalten werden.
Wird eine Beschädigung erst nach der Annahme festgestellt, soll der Kunde Verpackung, Versandlabel und Inhalt unverändert aufbewahren, den Zustand fotografisch dokumentieren und die Apotheke unverzüglich informieren.
Die Annahme eines beschädigten Pakets und eine unterlassene Dokumentation schränken die gesetzlichen Rechte des Kunden nicht ein.
Schadensmeldung und Nachforschung
Ist ein Paket beschädigt oder leer angekommen und wurde entgegen des letzten Abschnittes angenommen, stimmt der Kunde zu den Schaden unverzüglich, spätestens innerhalb von sieben Tagen, bei DHL anzeigen. Die Apotheke ist unverzüglich zu informieren. Wir unterstützen Sie gerne bei der Schadensmeldung.
Für die Bearbeitung sind sämtliche Verpackungsbestandteile, das Versandlabel und der Inhalt bis zum Abschluss der Prüfung aufzubewahren. Vorhandene Fotos und Belege sind der Apotheke auf Anfrage zur Verfügung zu stellen.
Im Falle eines Verlusts der Sendung ist die Apotheke berechtigt, die zugehörige Rechnung als Wertnachweis an den Versanddienstleister DHL zu übermitteln. Dabei werden nur die für die Nachforschung und Schadensregulierung erforderlichen Angaben weitergegeben.
Aktualisiert sich der Sendungsstatus über einen Zeitraum von fünf Werktagen nicht, kann die Apotheke auf Mitteilung des Kunden einen Nachforschungsauftrag beim Versanddienstleister einleiten.
Während einer laufenden Nachforschung oder Schadensprüfung erfolgt eine Ersatzlieferung grundsätzlich erst nach Klärung des Versandstatus.
Kommt es nach einer Ersatzlieferung zu einer Doppelzustellung, ist der Kunde verpflichtet, die Apotheke unverzüglich über den Erhalt der weiteren Sendung zu informieren und deren Weisungen zur Rückgabe zu beachten.
Reklamationen
Reklamationen sind zur eindeutigen Dokumentation per E-Mail an cannabis-einhorn@patriamed.de zu richten. Eine telefonische Vorabinformation ist möglich. Die abschließende Bearbeitung setzt jedoch die erforderlichen Angaben und Nachweise in Textform voraus.
Reklamationen sind innerhalb von vierzehn Kalendertagen nach Erhalt der Ware einzureichen. Später eingehende Reklamationen werden im Rahmen der freiwilligen Kulanzprüfung nicht mehr berücksichtigt. Zwingende gesetzliche Gewährleistungs- und sonstige Rechte des Kunden bleiben unberührt.
Reklamationen bezüglich der Qualität der gelieferten Ware sollen den konkret beanstandeten Qualitätsaspekt, die Bestell- oder Auftragsnummer, Produktbezeichnung und Charge sowie eine nachvollziehbare Beschreibung enthalten. Auffälligkeiten an Verpackung, Aussehen, Geruch, Konsistenz oder sonstiger Beschaffenheit sind möglichst durch geeignete Fotos zu dokumentieren. Bei Verdacht auf eine gesundheitliche Gefährdung darf die Ware nicht weiter verwendet werden. die Apotheke ist unverzüglich zu kontaktieren.
Reklamationen bezüglich der gelieferten Menge können zuverlässig nur geprüft werden, wenn sich die Ware noch im original verschweißten Beutel befindet.
Bei einer Gewichtskontrolle ist das Leergewicht des verwendeten Pouches zu berücksichtigen. Die durchschnittlichen Leergewichte betragen: Größe M 8,2 g, Größe M+ 12,4 g und Größe L 15,8 g. Es handelt sich um Durchschnittswerte; produktionsbedingte Abweichungen sind möglich.
Fotos müssen die beanstandete Ware im von der Apotheke verwendeten Beutel oder Glas sowie das zugehörige Etikett eindeutig erkennen lassen. Bei Mengenreklamationen soll zusätzlich das vollständige Wiegeergebnis auf einer geeigneten Waage erkennbar sein.
Die vorstehenden Mitwirkungs- und Dokumentationshinweise dienen einer zügigen Prüfung. Zwingende gesetzliche Gewährleistungsrechte werden dadurch weder ausgeschlossen noch verkürzt.
Rezepteingang und pharmazeutische Beratung
Der Eingang eines Rezepts wird nach Erfassung grundsätzlich durch eine Rezepteingangsbestätigung bestätigt. Diese Bestätigung der Apotheke stellt noch keine Vertragsannahme dar.
Die Apotheke stellt die erforderliche pharmazeutische Information und Beratung zur sicheren und sachgerechten Anwendung der abgegebenen Arzneimittel sicher. Dabei wird durch Nachfrage geklärt, ob weiterer Informations- oder Beratungsbedarf besteht.
Bei Versandbestellungen ist eine Telefonnummer anzugeben, unter der die behandelte Person für die pharmazeutische Beratung erreichbar ist. Die Beratung erfolgt durch pharmazeutisches Personal der Apotheke ohne zusätzliche Beratungsgebühren. Sie ist telefonisch unter 09841 2074 zu den Öffnungszeiten der Apotheker erreichbar. Bei Bedarf nimmt die Apotheke vor dem Versand Kontakt mit der behandelten Person auf.
Soweit für die sichere Arzneimittelabgabe oder Beratung erforderlich, fragt die Apotheke nach weiteren angewendeten Arzneimitteln und relevanten gesundheitlichen Umständen. Die abgefragten Angaben sind auf das hierfür erforderliche Maß beschränkt und wahrheitsgemäß zu machen.
Besteht ein Informations- oder Beratungsbedarf, der nur durch eine persönliche Information oder Beratung durch einen Apotheker erfüllt werden kann, darf das Arzneimittel nicht versandt werden. Die Apotheke informiert den Kunden und stimmt mit ihm das weitere Vorgehen ab.
Widerrufsrecht und gesetzliche Ausschlusstatbestände
Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich das gesetzliche Widerrufsrecht zu. Die Widerrufsfrist beträgt regelmäßig vierzehn Tage ab dem Tag, an dem der Kunde oder ein von ihm benannter Dritter die Ware erhalten hat. Einzelheiten ergeben sich aus der gesondert bereitgestellten Widerrufsbelehrung einschließlich Muster-Widerrufsformular.
Das Widerrufsrecht besteht nicht, wenn ein gesetzlicher Ausschlusstatbestand vorliegt. Dies betrifft insbesondere Waren, die nicht vorgefertigt, und eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten sind, Waren, die schnell verderben können oder deren Verfallsdatum schnell überschritten würde, sowie versiegelte Waren, die aus Gründen des Gesundheitsschutzes oder der Hygiene nicht zur Rückgabe geeignet sind, sobald ihre Versiegelung nach der Lieferung entfernt wurde.
Ob ein Ausschlusstatbestand bei einem Arzneimittel, insbesondere bei medizinischem Cannabis, vorliegt, richtet sich nach der konkreten Beschaffenheit und Bereitstellung der Ware sowie den gesetzlichen Voraussetzungen.
Das Widerrufsrecht ist von den gesetzlichen Rechten wegen Mängeln zu unterscheiden; diese bleiben unberührt.
Eigentumsvorbehalt und Gewährleistung
Bis zur vollständigen Zahlung bleiben gelieferte Waren Eigentum der Apotheke.
Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte.
Der Kunde wird gebeten, erkennbare Mängel unverzüglich mitzuteilen. Eine unterbliebene Mitteilung schränkt die gesetzlichen Gewährleistungsrechte eines Verbrauchers nicht ein.
Haftung
Die Apotheke haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung der Apotheke oder ihrer gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen, sowie für sonstige Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden beschränkt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz sowie aufgrund ausdrücklich übernommener Garantien bleibt unberührt.
Datenschutz, Kundenservice und respektvolle Kommunikation
Personenbezogene Daten werden nach Maßgabe der geltenden Datenschutzgesetze verarbeitet. Einzelheiten ergeben sich aus der Datenschutzerklärung der Apotheke.
Für Rückfragen, Reklamationen und sonstige Anliegen steht der Kundenservice unter cannabis-einhorn@patriamed.de zur Verfügung.
Der Kunde hat die Persönlichkeitsrechte der Mitarbeiter zu respektieren. Bei Beleidigungen, Bedrohungen oder sonstigen strafrechtlich relevanten Handlungen kann die Apotheke im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten Kommunikationswege beschränken, den Kunden von freiwilligen Serviceleistungen ausschließen und erforderlichenfalls weitere Schritte einleiten. Die ordnungsgemäße Arzneimittelversorgung und zwingende gesetzliche Ansprüche bleiben unberührt.
Verbraucherstreitbeilegung
Die Apotheke ist nicht verpflichtet und nicht bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
Anwendbares Recht und Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Zwingende Verbraucherschutzvorschriften des Staates, in dem der Kunde seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, bleiben unberührt.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung treten Regelungen welche dem Geist der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommen.

